Anna Margolina vertont in ihrem neuen Album “Song Of A Girl” die Poesie der Lyrikerin Anna Margolin (1887–1952), mit der sie nicht nur den Namen, sondern auch ihr Herkunftsland teilt. Jazz verbindet sich hier mit Elementen aus Folk, Soul und Elektronik.

Die aus einer religiösen Familie stammende Dichterin Rosa Lebensboim immigrierte aus dem heutigen Belarus in das New York um die 1920er Jahre und publizierte dort unter einem Pseudonym - Literaturkritiker waren überzeugt, dass derart starke Texte von einem Mann stammen müssten. Ihre Lyrik ist heute nur noch in kleinen Kreisen bekannt, aber aktueller denn je: sie spricht von Geschichte, Tradition, Geschlechterrollen und dem ewigen Verlangen nach Liebe und Zugehörigkeit. Wie auch in ihrem Debütalbum “One Endless Night” (2023, XJAZZ! Music) verarbeitet die Sängerin hier ihre eigene Suche nach Identität. Vor allem geht es ihr um eine Verständigung mit einander, trotz -oder gerade wegen- unserer kulturellen Unterschiede.

Neben Vertonungen treten erstmals auch Eigenkompositionen in Erscheinung: die Songs schreibt Anna zusammen mit dem über die Landesgrenzen bekannten Bassisten Paul Kleber, Piano spielt Arseny Rykov, Drums Martin Krümmling. Das Ensemble ist auf renommierten Bühnen zu hören und veröffentlicht das Album im Juni 2026 bei XJAZZ! Music, unterstützt von der Szloma-Albam-Stiftung und Crowdfunding.

26.06.2026 @ XJAZZ! Music
Promo: Qrious Music

PRESSE

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Bild: Jazzbühne Lech, © Michael Moosbrugger

In her new album “Song Of A Girl” vocalist Anna Margolina picks up on a long forgotten female voice of yiddish literature: Anna Margolin (1887-1952) with whom she shares not only her name, but also her country of origin. The result embodies a broad, melodic and contemporary view on jazz, embracing elements of folk and electronic.

Rosa Lebensboim, who came from a religious family, immigrated from former Belarus to New York around the 1920s and wrote poetry under a pseudonym - literary critic were convinced that such strong texts must have been written by a man. Remembered in small circles, but more relevant than ever: reflecting on tradition, gender, religion and the overall human desire for love and belonging. The compositions borrow elements from different genres, addressing the audience in a melodious and authentic way. As in her debut album “One Endless Night” (2023, XJAZZ!Music) the vocalist is concerned with the eternal search for identity and understanding of one another, despite or even due to our differences. The album features Anna Margolinas compositions for the first time, which she is presenting with a strong collective of versatile musicians. The songs were co-written with bassist Paul Kleber, Arseny Rykov plays piano and Martin Krümmling drums. The band successfully sells out jazz venues and is travelling to festivals abroad. Their second studio album is released in June 2026 on XJAZZ! Music, supported by Szloma-Albam-Stiftung.

Release date: June 26, 2026
Label: XJAZZ! Music

RADIO

HR2 Kultur
hr2-kultur, "Jazz and More" 07/2026
SWR Kultur am Nachmittag
Redaktion Fanny Opitz
Deutschlandfunk Kultur
Tonart Live Sessions "One Endless Night"
Deutschlandfunk Kultur
Tonart Live Sessions "Song Of A Girl"
SR Kultur
Album der Woche Karsten Neuschwender
MDR Kultur Jazzlabor
Julia Hemmerling "One Endless Night"
Ella Jazzradio
Interview Eric Sommer März 2026
Ella Jazzradio
Interview Eric Sommer "Song Of A Girl"
Deutschlandfunk Kultur
Homestory „Ein Jazz-Gefühl auf Jiddisch“
NDR Info | Schabat Schalom
Jazz auf Jiddisch von Miron Tenenberg

Cast

Compositions by Paul Kleber, Anna Margolina, Ruben Giannotti, Uri Gincel
Band: Arseny Rykov - pno, Paul Kleber - bass/voc, Martin Krümmling - dr/voc
The album is produced by Paul Kleber
co-produced by Anna Margolina

Yiddish poems: Anna Margolin (1887–1952)
English translation: Maia Evrona

Mixing: Boris Meinhold
Mastering: Marian Hafenstein JRS
Recording: Tune In Studio
Live Video: Beat Halberschmidt, L.A. Recordings
Video Mix: Sam Hanlan, The Famous Gold Watch

Photos: Dovile Sermokas, Studio Batterie

Supported by Szloma-Albam-Stiftung
and our Crowdfunders (Startnext)

More Than Music e.V.
Song Of A Girl - Konzertreihe mit Lesung & Publikumsgespräch

Anna Margolina vertont Gedichte der jiddischen Dichterin Anna Margolin (1887-1952), mit der sie Namen und Herkunftsland teilt. Auf der Bühne verbindet sich melodischer Jazz mit Folk, Soul und Elektronik. Das Album ist 2026 bei XJAZZ! Music erschienen und lief bundesweit im Radio, unter anderem bei Deutschlandfunk Kultur, NDR Info, SR Kultur, rbb radio3, MDR Kultur, HR2 Kultur, SWR Kultur und Ella Radio. Auch Jazzthetik und die Jüdische Allgemeine haben darüber berichtet.

Das Format

Anna Margolin war eine der bedeutendsten modernistischen Dichterinnen der jiddischen Literatur. In New York arbeitete sie als Journalistin und Redakteurin für die jiddische Zeitung Der Tog und schrieb dort die Kolumne „In der Froyen-Velt” („In der Welt der Frauen”). Ihre Gedichte handeln von Aufbruch, Identität und der Suche nach Zugehörigkeit. Das Quartett spielt das Programm, dazu gibt es einen kurzen Vortrag zur jiddischen Sprache und Literatur. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Publikumsgespräch.

Die Umsetzung

Rund zehn Konzerte zwischen Juni 2027 und Dezember 2028 in mehreren Tourneen. Die Planungsphase läuft von Januar bis Juni 2027. Es gibt bereits Interessenten aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Bayern, weitere Bundesländer folgen. Gesucht werden Häuser mit Geschichte, etwa ehemalige Synagogen, die heute Kulturhäuser sind, aber auch Jazzclubs, Konzertsäle, Salons und private Veranstalter:innen.

Wir benötigen einen Veranstaltungsraum mit Piano, idealerweise auch mit einer Anlage und Backline. Alternativ hätten wir die Möglichkeit, alles mitzubringen. Der Eintritt soll bezahlbar bleiben, damit die Konzerte das Publikum erreichen, das wir ansprechen möchten. Wie hoch die Kostenbeteiligung ausfällt, besprechen wir mit jedem Haus einzeln.

Wer wir sind

Die Reihe liegt beim Verein More Than Music e.V. Er wurde vom Trompeter Sebastian Studnitzky gegründet, der regelmäßig das Odesa Orchester nach Deutschland bringt. Für die Reihe ist Unterstützung beim Bund im Programm „Jüdisches Leben in Deutschland” beantragt. Die Vorauswahl ist bestanden, der vollständige Antrag folgt, nachdem alle Teilnehmenden und die Kofinanzierung bestätigt sind. Melden Sie sich bei uns!